Das Nocpix LUMI L35 ist ein Wärmebildmonokular mit 384 × 288 Pixel Sensor und einer 35-mm-Optik mit F0.9 – das Reichweitenmodell unter den 384ern der LUMI-Reihe, mit einer Entdeckungsdistanz von bis zu 1.800 m.%&%&Gedacht ist es für die offene Feldflur und den Feldansitz: Dort kommt es weniger darauf an, viel Fläche im Bild zu haben, als das Wenige weit draußen einordnen zu können. Das Sehfeld von 13 m auf 100 m ist entsprechend schmal geschnitten, die Vergrößerung beginnt bei 4-fach und reicht digital bis 16-fach.%&%&Die lange Optik bringt echte Bildinformation auf den Sensor, wo Digitalzoom nur vorhandene Pixel vergrößert. Auf 250 m lässt sich damit noch die Körperhaltung beurteilen – der Unterschied zwischen Schwarzwild und Fuchs bleibt sichtbar, statt zu einem hellen Punkt zu verschwimmen.%&%&Die Blende F0.9 zahlt sich in den schwierigen Nächten aus: Bei feuchter Luft und geringem Temperaturunterschied zwischen Wild und Untergrund erreicht mehr Wärmestrahlung den Sensor, und das Bild behält Struktur. Der Sensor selbst trennt ab 18 mK bei 50 Hz Bildwiederholrate.%&%&Im Bestand arbeitet die lange Brennweite dagegen: 13 m Bildbreite bedeuten viel Schwenken beim Absuchen von Dickungen. Wer regelmäßig beide Reviertypen begeht, sollte das L19 mit in die Überlegung nehmen.%&%&Der 18650-Wechselakku hält 4,5 bis 6 Stunden pro Zelle, bei Frost weniger, weshalb eine Reserve im Winter körpernah getragen gehört. Aufnahmen gehen auf 32 GB internen Speicher und per WLAN über die Nocpix-App aufs Handy. Das Gehäuse ist nach IP67 geschützt und wiegt unter 345 g.%&%# Produkthighlights%&%&Das LUMI L35 streckt den 384er-Sensor mit der 35-mm-Optik F0.9 auf 1.800 m Entdeckungsdistanz – für ein Gerät unter 345 g ein starker Wert. Die 4- bis 16-fache Vergrößerung holt das Stück heran, 50 Hz halten das Bild ruhig. 32 GB Speicher und WLAN sichern die Beobachtung, der 18650-Wechselakku läuft 4,5 bis 6 Stunden und ist unterwegs schnell getauscht.%&%# Lieferumfang%&%&- Nocpix LUMI L35 Wärmebildmonokular%&- 18650 Li-Ionen Wechselakku%&- Ladegerät%&- USB-C-Kabel%&- Handschlaufe%&- Aufbewahrungstasche%&- Reinigungstuch und Bedienungsanleitung%&%# Technische Daten%&%&- **Auflösung:** 384 × 288 Pixel%&- **Pixelabstand:** 12 µm%&- **NETD:** max. 18 mK%&- **Brennweite:** 35 mm%&- **Vergrößerung:** 4× bis 16×%&- **Sichtfeld auf 100 m:** 13 × 10 m (7,5° × 5,7°)%&- **Entdeckungsdistanz:** bis 1.800 m%&- **Laser-Entfernungsmesser:** Nein%&- **Akkus:** 18650 Li-Ionen Wechselakku, 4,5%&- **Batterielaufzeit:** bis 6 Stunden%&%# Häufige Fragen%&%&**Lohnt der Sprung zum H35?**%&%&Gleiche Optik, 640er statt 384er Sensor. Bis etwa zweihundert Meter ist der Unterschied im Feld gering, darüber zeigt der größere Sensor sichtbar mehr Struktur. Und er bringt mehr Sehfeld mit, weil er mehr Fläche abbildet.%&%&**Wie lange hält der Akku?**%&%&Viereinhalb bis sechs Stunden pro Zelle. Bei Frost weniger, weil Lithium-Zellen dann an Kapazität verlieren. Die Zelle ist wechselbar – eine Reserve gehört im Winter körpernah getragen.%&%&**Sind 1.800 Meter Entdeckungsdistanz realistisch?**%&%&Als Entdeckung eines großen Warmziels bei kalter, klarer Luft ja. Zum Ansprechen ist ein Bruchteil anzusetzen.